Wir bei Denen und Die bei uns

Weihnachten nahte und nach einigen Jahren Abstinenz wollten und mussten wir mal wieder am Tannenbaumverkauf der Familie Hattermann teilnehmen.

Das Tannenbaumgeschäft erschöpft sich nicht nur im Geld kassieren für überteuerte Bäume?? und Glühweingelage mit den Kunden, sondern es ist echt harte Arbeit. Ständig sägt und schleppt man Bäume, die Kettensäge und Glühwein werden Bestandteil des eigenen Lebens und Versuche, den Anhänger diesmal nicht zu überladen, scheitern regelmäßig. Von morgens bis abends steht man bei jedem Wetter in der Schonung oder schält sich für einen „20.00 – Uhr Kunden“ aus der Gemütlichklamotte und steigt wieder in die Regenjacke und Gummistiefel. Es war also klar, dass es zu viel für Hatti´s über 80 Jahre alten Eltern war und sie dringend Hilfe benötigten. Auch wir freuten uns, dass Freund Chrischi seine Hilfe anbot und zur guten Seele des Tannenbauverkaufs wurde. Gut, Freunde zu haben!

Tschüß sonniges Portugal – Hallo nasskaltes, trübes und graues Hamburg, aber auch Hallo Familie und Freunde!
Es folgten drei intensive Wochen, die wir durcharbeiteten. Alles, was sich sonst über 12 Monate verteilt, schien sich in diese kurze Zeit komprimieren zu wollen: Wir waren glücklich und lachten, hatten tolle Gespräche mit einer unglaublichen Anzahl von Leuten, tanzten, reparierten, waren völlig erschöpft, angenervt, traurig und wütend, angetüdelt, manchmal nüchtern aber nie hungrig.

Puh, die Zeit hatte es in sich. Außerdem abonnierte die Familie sich eine fette Bronchitis. Udo und Inga fingen an und kurze Zeit später erwischte es uns. Es kamen Dinge aus Rachen und Nase, die extraterrestrischen Ursprungs sein mussten.

Eben jene Bronchitis machte es Udo und Inga auch leider nicht möglich, mit uns am 24.12. nach Portugal zu fliegen, um dort Weihnachten und Silvester zusammen zu feiern.
Steffi´s Mama Rosi und ihr Freund Helmuth waren aber fit und so ging es zu viert Richtung Portugal.

Heiligabend selbst passierte nicht mehr viel, da aber in Portugal ohnehin der 25.12. der eigentliche Feiertag ist, luden wir für diesen Tag noch unsere Freundin Ulrike ein und zusammen futterten wir uns durch den Raclette Tisch. Zu Silvester kamen noch Steffi´s Bruder Ingo mit Schwägerin Claudia für ein paar Tage angereist. Gemeinsam waren wir ordentlich unterwegs und zumindest für Rosi, die super mobil ist und schon zum zweiten Mal bei uns war, gab es fast nix Neues mehr zu entdecken.

Auch mit dieser Seite der Familie schienen sich 12 Monate auf zwei Wochen komprimieren zu wollen. Es war für alle Beteiligten bestimmt nicht immer ganz einfach war, hatten wir eine schöne Zeit und die eigene Familie bei uns im Haus in Portugal zu haben, lässt das Haus noch mehr zu einem Zuhause werden.

Fünf intensive Familien-Wochen liegen also hinter uns. Wir haben uns alle noch lieb und niemand sitzt in U-Haft wegen des plötzlichen Ablebens naher Angehöriger aus ungeklärten Umständen. Was will man mehr!?
…und nie waren wir hungrig. Gestern haben wir uns eine intelligente Waage gekauft. Bei Steffi alles im grünen Bereich! Bei Hatti stand bei jedem relevanten Wert „zu hoch“! Glücklicherweise haben wir kurz vor dem Familientrip noch 6 Tage gefastet, sonst wäre für Hatti ein Wiegen nur noch im Tierpark Hagenbeck möglich gewesen.

Jetzt, nachdem die Bronchitis sich nach fast sechs Wochen endlich verabschiedet, versuchen wir in den eignen Rhythmus zurück zu kommen. Gesunde Ernährung, Sport und Saunieren stehen auf dem Programm. Immerhin haben wir es durchgehalten, bei allen Temperaturen draußen mit Regenwasser zu duschen und damit den inneren Schweinehund nicht ganz so bissig werden zu lassen.

Also, auf in´s Jahr 2026! Euch allen wünschen wir ein Super Happy New Year!!!

Ein Gedanke zu „Wir bei Denen und Die bei uns“

  1. Moin ihr Lieben und frohes neues Jahr 🙂
    Was lese ich da für schlimme Dinge…’gesunde Ernährung’…’Sport’…’Saunieren’…
    Nee, ick freu mir, dass es euch gut geht 🙂
    Munter bleiben und ganz liebe Grüße,
    Berti

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